Statistik: Armutsrisiko Niedriglohn

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Armutsrisiko Niedriglohn

Die Einkommensungleichheit in Deutschland ist in den vergangenen 20 Jahren gewachsen. Das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) hat in seinem Verteilungsbericht 2013 die Ursachen dafür betrachtet. Unter anderem führt atypische Beschäftigung in Form von Minijobs und Leiharbeit überdurchschnittlich häufig zu einem geringen Einkommen. Zum anderen bergen einzelne Branchen per se ein höheres Risiko für Löhne, die trotz Vollzeitbeschäftigung nicht zum Leben reichen (siehe Grafik). Betrachtet man die Lohneinkommen haushaltsbezogen, tragen Arbeitnehmerhaushalte ein deutliches Armutsrisiko. Das Fazit des WSI lautet: „Die Analyse deutet auf die Notwendigkeit einer nachhaltigen Steigerung der Arbeitseinkommen ebenso hin wie auf weiteren Handlungsbedarf bei der sozialstaatlichen Begrenzung der Armutsgefährdung.“

Nettoeinkommen und Armutsquoten nach Branchen 2012

Quelle: WSI-Report vom 10. November 2013 zum Verteilungsbericht 2013

Quelle: Beamten-Magazin 03/2014

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